Lesenswerte Bücher im Juni

Hier stellen wir Ihnen jeden Monat eine Auswahl von lesenwerten Büchern zu bestimmten Themen vor.

Diesen Monat geht es um das Thema Klimawandel.

Buch den Junis
Mit Vollgas in die Klimakatastrophe – und wie wir auf die Bremse treten

Heißzeit

 
Latif, Mojib
Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass fossile Brennstoffe das Klima in bisher unbekanntem Ausmaß erwärmen und katastrophale Folgen für Umwelt und Leben auf der Erde haben. Trotz dieser Erkenntnis steigt der CO2-Ausstoß weiter. Bewegungen wie Fridays for Future mahnen zur Dringlichkeit, doch Politik und selbsternannte Klimaskeptiker verzögern notwendige Entscheidungen. Der bekannte Klima- und Meeresforscher Mojib Latif betont, dass Physik und Natur keine Kompromisse erlauben und schnelles Handeln erforderlich ist. Er fordert eine wissensbasierte Klimadebatte und kritisiert die langsamen Fortschritte trotz vorhandener Lösungen, wie erneuerbare Energien. Latif warnt: Die Menschheit hat nur diese eine Erde, und es gibt keinen Planeten B.
Wir sind das Klima
Wie wir unseren Planeten schon beim Frühstück retten können

Wir sind das Klima

 
Foer, Jonathan Safran | Jacobs, Stefanie | Schönherr, Jan
Wie wir unseren Planeten schon beim Frühstück retten können!Es gibt Menschen, die nicht an den Klimawandel glauben. Und es gibt Menschen, die wissen – gestützt durch intensive wissenschaftliche Untersuchungen -, dass sich unser Planet durch menschliche Aktivitäten erwärmt. Aber glauben wir wirklich daran? Warum handeln wir dann nicht? Auf überraschend unterhaltsame und eindringliche Weise erkundet Jonathan Safran Foer in seinem Bestseller ‘Wir sind das Klima!’ das zentrale Dilemma des Klimawandels. Jeder kann etwas tun, es muss nicht radikal sein. Wir müssen einfach nur anfangen, am besten gleich beim Frühstück.
Die Menschheit schafft sich ab
Die Erde im Griff des Anthropozän

Die Menschheit schafft sich ab

 
Lesch, Harald | Kamphausen, Klaus

Treffen sich zwei Planeten. Der Eine: „Oh, du siehst aber schlecht aus.“ Der Andere: „Ich habe Menschen!“ Der Eine: „Das geht vorbei.“ Seit 4,5 Milliarden Jahren kreist die Erde um die Sonne. Der Mensch, seit rund 160.000 Jahren aufrecht gehend, griff mit Ackerbau, Viehzucht und Rodungen zunehmend in die Natur ein. Besonders im Anthropozän, dem Menschenzeitalter, hinterließ er tiefe Spuren. Seit der Industrialisierung dominieren Wissenschaft und Technik, Bodenschätze werden ausgebeutet, die Luft verpestet, das Klima verändert und Wasser verschmutzt. Unser Energiehunger und die Jagd nach virtuellem Kapital treiben diesen zerstörerischen Kreislauf an. Harald Lesch, Astrophysiker und Philosoph, kehrt aus den Weiten des Weltalls zurück und warnt vor unserer Hybris, die den Ast absägt, auf dem wir sitzen. Wie entkommen wir diesem Teufelskreis?