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Wenn Künstliche Intelligenz mitschneidet – automatisierte Gesprächsaufzeichnungen als Beweismittel im Zivilprozess?
Rechtsanwälte Kristina Weiler, Dr. Julian Spatz und Dr. Kira Kersch
Die zunehmende Aufzeichnung von Gesprächen – ob akustisch, visuell oder schriftlich – wirft rechtliche Fragen auf, insbesondere durch den Einsatz von KI zur Transkription und Analyse. Der Beitrag zeigt, unter welchen Voraussetzungen solche Aufzeichnungen in (Schieds-)Verfahren als Beweismittel verwertbar sind und welche Herausforderungen sich bei der Bewertung KI-generierter Dokumentation ergeben.
Aufbau einer Holdingstruktur durch Gründung einer Kaskade von Gesellschaften - Rechtliche Zulässigkeit und mögliche Gestaltungsrisiken
Mark T. Singer
Der Gewinnabführungsvertrag ist zentral für die ertragsteuerliche Organschaft und muss über mindestens fünf Jahre bestehen sowie tatsächlich durchgeführt werden. Der Beitrag beleuchtet die BFH-Entscheidung vom 5.11.2025 zur Zwölfmonatsfrist, analysiert deren Praxisfolgen und plädiert für eine organschaftsschonende Anwendung durch die Finanzverwaltung.
Steuerliche Tilgungsfrist für Leistungen aus dem Gewinnabführungsvertrag „Organschaftsfalle“ nach der BFH-Entscheidung v. 5.11.2025 – I R 37/22
Dr. Bernhard Liekenbrock und Dr. Gustav Liedgens
Der Gewinnabführungsvertrag ist zentral für die ertragsteuerliche Organschaft und muss nicht nur mindestens fünf Jahre bestehen, sondern auch tatsächlich durchgeführt werden. Der Beitrag beleuchtet die BFH-Entscheidung vom 5.11.2025, die eine Zwölfmonatsfrist als angemessen ansieht, und diskutiert deren praktische Auswirkungen sowie eine organschaftsschonende Anwendung durch die Finanzverwaltung.