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Internationale SteuerRundschau

Europäisches Steuerrecht: Die Anwendung des § 4k EStG auf hybride Gestaltungen nach Maßgabe des BMF-Schreibens vom 5.12.2024

StB Prof. Dr. Vassil Tcherveniachki

Ziel einer hybriden Gestaltung ist es, durch unterschiedliche steuerliche Behandlung einer Zahlung in verschiedenen Staaten eine Besteuerungsinkongruenz herbeizuführen, welche eine Minderung der Gesamtsteuerlast zur Folge hat. Das hybride Element kann seinen Grund entweder in der Zahlung selbst haben, wenn die Zahlung unterschiedlich (z.B. als Dividende bzw. Zins) qualifiziert wird (hybrides Finanzinstrument), oder in einem der beteiligten Rechtsträger, wenn die involvierten Staaten diesen Rechtsträger unterschiedlich (z.B. steuerlich als intransparente bzw. transparente Rechtsform) qualifizieren (hybride Rechtsform).

Arbeitsrecht Aktuell – ArbR

Vier-Tage-Woche: Was Unternehmen vor und bei Einführung beachten sollten – Ein Überblick (Teil I)

RAin Rebecca Fabritius und RAin Kristin Riecker

Viel war in den letzten Jahren von „Work-Life-Balance“ die Rede. Um die beruflichen Anforderungen mit den privaten Interessen in Einklang zu bringen, haben zuletzt auch alternative Arbeitszeitgestaltungen wie die Vier-Tage-Woche an Aufmerksamkeit gewonnen.  Der folgende Beitrag soll zu diesen arbeitsrechtlichen Themen einen Überblick und einen Ausblick auf eine etwaige Rückkehr zur Fünf-Tage-Woche geben.

Die Unternehmensbesteuerung

Die ertragsteuerlich optierte Personengesellschaft im Grunderwerbsteuerrecht – Teil 1

Dr. Michael Dettmeier und Dr. Miodrag Prodan

Obwohl mittlerweile anerkannt ist, dass das Grunderwerbsteuerrecht in weiten Teilen einer tiefgreifenden Überarbeitung bedarf, findet sich hierzu im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD für die 21. Legislaturperiode kein Wort. Der vorliegende Beitrag zeigt anhand des Beispiels der Personengesellschaft, die nach § 1a KStG für die Besteuerung als Körperschaft optiert hat, die systematischen Widersprüche und verfassungsrechtlich bedenklichen Ungleichbehandlungen auf, die dem Grunderwerbsteuerrecht aktuell innewohnen.

Ministerblatt (MBI. NRW.)

Veröffentlichungen, die in die Sammlung des bereinigten Ministerialblattes für das Land Nordrhein-Westfalen (SMBl.NRW.) aufgenommen werden. Nr. 22

u.A. Zweite Änderung der Richtlinien zur Förderung des ökologischen Landbaus

Deutsches Steuerrecht -DStR

KI in der Steuerberatung

Dr. Dieter Mehnert

Was ist eigentlich Künstliche Intelligenz (KI) und welchen Einfluss hat KI in der Steuerberatung? Dies erläutert vorliegender Artikel und nimmt dabei auch Bezug auf bestehende Rahmenbedingungen und Normen, die Einfluss auf die Anwendung von KI im steuerberatenden Kontext haben. Darüber hinaus wird ein Ausblick auf zukünftige Anwendungsmöglichkeiten gegeben.

Ministerblatt (MBI. NRW.)

Veröffentlichungen, die in die Sammlung des bereinigten Ministerialblattes für das Land Nordrhein-Westfalen (SMBl.NRW.) aufgenommen werden. Nr. 23

u.A. Beglaubigung und Legalisation von Urkunden, die zum Gebrauch im Ausland bestimmt sind, sowie Übereinkommen zur Befreiung (Beglaubigungs- und Legalisationserlass Ausland)

Neue Zeitschrift für Gesellschaftsrecht – NZG

Der Angriff der Trump-Administration auf die anwaltliche Unabhängigkeit

Dr. Andreas Pohlmann                                  

Die politisch motivierten Drohungen und Erpressungsversuche von US-Präsident Trump gegenüber großen amerikanischen Rechtsanwaltskanzleien sind ein bisher in den USA beispielloser Angriff auf die durch Verfassung und „Rule of Law“ gewährleistete anwaltliche Unabhängigkeit. Anders als der US-Präsident vorgibt, ist die anwaltliche Unabhängigkeit nicht verhandelbar. Sie ist vielmehr konstitutives Merkmal einer funktionsfähigen Anwaltschaft und „Deals“ nicht zugänglich.

Deutsches Steuerrecht -DStR

Zur mühsamen Erstattung rechtsgrundlos abgeführter Kapitalertragsteuer

Dr. Philipp Fölsing

„Spin-Offs“ liegen international im Trend. Durch die Ausgliederung von Geschäftsbereichen in eigenständige Gesellschaften verschlanken sich Unternehmen, werden handlungsfähiger, schlagkräftiger und profitabler. Deshalb stellt sich regelmäßig die Frage, wie sich vom Steuerabzug betroffene Aktionäre rechtsgrundlos einbehaltene Steuern möglichst schnell und effizient erstatten lassen können. § 37 Abs. 2 S. 1 AO bietet einen Erstattungsanspruch gegenüber dem Betriebsstättenfinanzamt der Depotbank.

Zeitschrift für Erbrecht und Vermögensnachfolge – ZEV

Aktuelle Rechtsprechung zu den Verschonungsregelungen iSd §§ 13a, 13b, 13c, 28a ErbStG bei Schenkungen von Kapitalgesellschaftsanteilen an und durch Personengesellschaften

Dr. Manfred Reich und Dr. Nicole Herrmann-Schneider

In jüngerer Zeit haben sich die FG mit Schenkungen von Kapitalgesellschaftsanteilen an und durch Personengesellschaften beschäftigt. Anteile an Kapitalgesellschaften gehören unter den Voraussetzungen des § 13b Abs. 1 Nr. 3 ErbStG zum begünstigungsfähigen Vermögen.